Gehen Sie bitte am 26.11.2023 zur Stichwahl und unterstützen Sie mich mit Ihrer Stimme!
Im ersten Wahlgang konnte keiner der drei Kandidaten mehr als 50% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen. Dennoch wird eines deutlich: 64% der Wähler haben nicht für den Amtsinhaber gestimmt!
Am 26.11. sind sie daher erneut im Wahllokal oder per Briefwahl zur Stimmabgabe aufgefordert. Es stehen nur noch zwei Kandidaten zur Auswahl.
Peter Pfaff ist leider nicht mehr dabei. Er hat einen starken und engagierten Wahlkampf geliefert und es war stets ein angenehmer und fairer Umgang. Ich bin Peter Pfaff sehr dankbar für seine Unterstützung im Hinblick auf die Stichwahl!
Wie soll die Stadt Wörth am Rhein mit ihren vier Ortsbezirken Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln? Aufgebaut auf dem wirtschaftlichen Erfolg der hier angesiedelten Industrieunternehmen hängt das Wohl und Wehe der Stadt auch immer eng an deren Schicksal.
Die Antworten auf die Fragen der Zukunft können "schneller, höher, weiter" sein.
Viel wichtiger ist es aber, sich auf das zu besinnen, was eine Kommune, einen Wohnort und die Gemeinschaft eigentlich bedeuten. Häufig blicken wir aus der Stadt Wörth am Rhein mit einem leicht neidischen Blick auf die gemütlichen Feste und Märkte unserer Nachbargemeinden, der Ludwigsmarkt einmal im Monat in Hagenbach ist so ein Beispiel - oder der Knuspermarkt in Jockgrim in der Vorweihnachtszeit.
Man hat nicht selten den Eindruck, dass sich die Menschen dort etwas wohler fühlen, möglicherweise auch besser miteinander umgehen.
Unter der aktuellen Führung ist die Stadt Wörth am Rhein genau wie klassische Kapitalunternehmen massiv auf "Wachstum" programmiert. Überall soll Wohnraum entstehen, in allen Größen und Preisklassen. Deutlich über den eigenen Bedarf hinaus, orientiert am Wohnraumbedarf der Nachbarstadt Karlsruhe und der gesamten Südpfalz. Und die Verkehrsinfrastruktur wird dabei sogar eher zurückgebaut und reduziert.
Brauchen wir das? Wollen wir das?
Insbesondere aus Karlsruhe wird die "zweite Rheinbrücke" seit Jahren torpediert und gebremst. Dass wir neben einer zusätzlichen Straßenbrücke auch deutlich mehr rheinquerende Kapazitäten für Züge, Stadtbahnen, Fahrräder und E-Bikes benötigen, sollte inzwischen jedem klar sein. Ein Blick etwas weiter rheinaufwärts nach Kehl/Strasbourg zeigt, was parallel zur "Karlsruher Blockade" dort in den selben 20 Jahren möglich war: zweite Straßenbrücke, zwei doppelgleisige Bahnbrücken getrennt nach Bahn und Tram, eine kombinierte Fußgänger- und Radfahrerbrücke - wohlgemerkt zwischen zwei Nationalstaaten.
Wir können und sollten in der Stadt Wörth am Rhein nicht einseitig zusätzliche Lasten schultern und die Wohnraum- und Logistikflächenprobleme von Karlsruhe lösen.
Wir wollen Wörth zu einer lebens- und liebenswerten Kleinstadt mit vier Herzen machen, die nicht alle im selben Takt schlagen müssen. Wer glaubt, dass wir die Lebensverhältnisse in allen vier Ortsbezirken angleichen können, der muss einerseits zeigen, wie wir Schienen nach Büchelberg legen, aber andererseits die Ruhe vom Büchelberger Ortsrand auf den Dorschberg bringen.
Wir als FREIE WÄHLER sagen JA! zum Ganzjahresbad. Aber nicht um jeden Preis! Wenn wir transparent wissen, was wir wollen, was es kosten soll und von welchen Stellen es welche Förderung und Zuschüsse gibt, dann können wir auch eine Entscheidung treffen. Bevor es aber den städtischen Haushalt überfordert, müssen wir über ein "Bürgerbad" - also z.B. ein Genossenschaftsmodell - nachdenken oder nach Investoren suchen.
Die Sportstättenverlagerung zum Schauffelegelände hinter dem Bahnhof ist ein ambitioniertes Projekt. Die Kosten sind unklar, nur grob, aber deutlich zu niedrig, angesetzt. Die Gegenfinanzierung durch die freiwerdenden Flächen auf dem Dorschberg ist auch eher vage. Ja, da können für 50.000 m² 25 Mio. € erlöst werden. Sicher ist das nicht. Und ob diese für das "Leuchtturmprojekt" am Schauffele ausreichen, ist ja ebenfalls unklar. Und wie wird das zwischenfinanziert?
2024 wollen wir Freien Wähler mehr Verantwortung in und für die Stadt Wörth am Rhein übernehmen!
Bereits 2023, im November, stelle ich mich als Bürgermeister zur Wahl.
wie vielen Anderen bin ich wirklich enttäuscht, was in den letzten 7 Jahren trotz vollmundiger Ankündigungen erreicht wurde. Dazu wurde das "Klima" in der Stadt, in der Verwaltung, aber auch in der Gesellschaft, erheblich belastet.
Ich möchte das besser machen - bitte erteilen Sie mir dazu ein starkes Mandat!
Ihr/Euer
Steffen Weiß
Schon einige Jahre bin ich aktiv: als Elternvertreter in der Schule (davon 8 Jahre SEB-Vorsitzender am Europa-Gymnasium), als "Aktivist" mit Petitionen und Demos auf der Rheinbrücke Maxau für eine zweite Rheinbrücke, als Kommunalpolitiker, Leserbriefschreiber, Faktenchecker, Facebook-Gruppen-Admin, Informationsmedium und als "Nervensäge".
Von 2009 bis 2014 war ich bereits (für die CDU) Mitglied im Wörther Stadtrat, seit 2019 bin ich das erneut, jetzt als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, zusätzlich wurde ich von der Kreis-FWG in den Schulträgerausschuss des Kreises Germersheim nominiert und vom Kreistag gewählt.
Im März 2021 habe ich als lokaler Kandidat im Wahlkreis 52 dabei geholfen, die Freien Wähler in den Landtag in Mainz einziehen zu lassen.
Speziell in der Stadt Wörth war das Ergebnis bei den Erststimmen überaus beachtlich.
Im September 2021 habe ich im deutlich größeren Wahlkreis Südpfalz für die Freien Wähler für den Bundestag kandidiert - eine sehr "nachhaltige" Kandidatenauswahl, da vorhandene Plakate erneut genutzt werden konnten und sich sonst niemand gemeldet hatte.
Auf Bundesebene sind die Freien Wähler noch nicht soweit, dass muss man erkennen und akzeptieren.